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1. Ein (fast) normaler Tag

Jaco fuhr mit dem Fahrrad in Richtung zu Hause. Er kam gerade von der Schule. Noch ein Berg, dann hatte er es geschafft. Schnell bog er in die Einfahrt zu einem schönen Mehrfamilienhaus, dass ruhig im Sonnenlicht lag. Dort lebte er mit seinem Vater im dritten Stock. Seine Eltern waren schon seit langem geschieden, doch er fand das ganz okay. Jedes zweites Wochenende besuchte er seine Mutter. Inzwischen war er am Fahrradständer angekommen. Er stellte sein Fahrrad ab und schloss es an. Schnell holte er seinen Schlüssel raus, schloss auf und ging rein. Sein Vater wartete schon auf ihn, denn heute wollten sie zusammen Essen gehen. "Hi", begrüßte Jaco ihn. "Auch hi! Bist du bereit fürs Restaurant?", antwortete sein Vater. "Ja klar! Wir können gleich los fahren", sagte Jaco. Gegen einen Restaurant Besuch war nichts einzuwenden. Oft, ging sein Vater nämlich nicht mit ihm essen. Sie fuhren zu Jaco's Liblingsitaliener. Beide bestellten eine große Pizza. Papa fing an zu sprechen: "Also Jaco... ich muss dir etwas wichtiges sagen..." Jaco griff nach seinem Wasserglas und nahm einen Schluck seines Wassers. "Ich habe eine neue Frau kennen gelernt", sagte er schließlich. Jaco prustete sein Wasser über den ganzen Tisch. "Was?!", fragte er erschrocken. Papa erklärte: "Also, ich habe eine neue Frau kennen gelernt." Jaco verdrehte die Augen. "Das hast du schon gesagt" Jaco's Vater guckte ein wenig ärgerlich redete aber weiter: "Lass mich doch mal ausreden! Also wo war ich stehen geblieben? Ach ja genau, sie heißt übrigens Jolina." Jaco überlegte kurz ob er es wagen konnte noch einen Schluck Wasser zu nehmen. Schließlich beschloss er, dass wohl nicht schlimmeres mehr passieren würde und nahm noch einen Schluck. Sein Vater redete immer noch wie ein Wasserfall: "Sie wohnt auch gar nicht weit weg und sie ist furchtbar nett! Du wirst sie bestimmt mögen. Wir treffen sie morgen. Dann kannst du sie kennen lernen. Ähm, auch so, sie hat übrigens auch ein Kind... in deinem Alter... es ist ein Mädchen. Sie heißt Mia" Jaco konnte  gerade noch verhindern, dass er wieder sein Wasser ausspuckte. Stattdessen verschluckte er sich nur heftig und begann zu husten. Ein Mädchen! Er wollte keine Schwester! Und schon gar nicht in seinem Alter! Mädchen in diesem Alter sind nämlich unausstehlich! Das wusste er nur zu gut von den Mädchen in seiner Klasse. Wahrscheinlich war diese Mia noch schlimmer und würde ihn immer nerven. Als er schließlich aufgehört hatte zu husten, dachte er schließlich alle Möglichkeiten durch, die beweisen könnten dass das alles nur ein Spaß war. War heute der 1. April? Oder wollte sein Vater ihn einfach nur reinlegen? Ja das müsste es sein. Sein Vater machte liebend gerne Scherze. Nun da er sich so sicher war, traute er sich auch zu fragen: "Papa, das ist ein Scherz, oder? Legst du mich mal wieder rein?" "Nein Jaco, ich lege dich nicht rein", sagte er. Jaco stöhnte laut. Das dürfte dich nicht wahr sein! Vielleicht gab es doch noch einen Ausweg. "Da gibt es auch nichts mehr dran zu rütteln?", fragte er verzweifelt. Sein Vater schüttelte nur den Kopf und sagte: "Guck mal, ihr beide müsst ja nicht die besten Freunde werden, aber ihr kommt schon miteinander klar. Ich weiß dass du keine Schwester willst, aber vielleicht merken wir auch irgendwann dass es dich nicht geht und trennen uns wieder." Er konnte es nicht ändern. Vielleicht war Mia eins der wenigen Mädchen, die ganz okay waren. Hoffentlich. Bestimmt. Beide aßen noch ihre Pizza auf. Danach fuhren sie nach Hause. Jaco musste noch Hausaufgaben machen, hatte aber keine Lust. Er wollte jetzt erst mal mit seinen Freunden chatten und Musik hören. Das tat er dann auch.  Er musste ihnen gleich von der Nachricht erzählen. Manche von ihnen fanden es witzig andere hatten Mitleid mit ihm. Er chattete noch ein wenig mit Ihnen über andere Themen. Aber bald darauf ging er ins Bett.

In der Nacht träumte er viel.
Im ersten Traum war Mia eine Kuh. Er musste sie jeden Tag auf die Weide bringen und füttern. Aber die Kuh biss ihn immer.
Im zweiten war die die größte Zicke der Welt. Ständig blamierte sie ihn vor der ganzen Schule.
Und im dritten war sie ein cooles Mädchen, das sehr beliebt in der Schule ist. Da wurde Jaco belagert um mehr über sie zu erfahren.
Danach schlief er die ganze Nacht ruhig.

Am nächsten Tag wachte er von seinem Wecker früh auf. Er war ziemlich müde. Trotzdem machte er sich auf den Weg in die Küche. Dort aß er schnell sein Frühstück und fuhr dann anschließend zur Schule. Der restliche Vormittag verlief ziemlich normal. Die Schule war normal langweilig, die Lehrer waren normal anstrengend und seine Freunde waren normal cool. Mit einem Wort: Alles normal. Doch Jaco fürchtete sich vor dem Mittagessen mit Jolina. Plötzlich fiel ihm ein, dass er seinen Vater gestern gar nicht gefragt hatte ob Mia mit zu Essen kommt. Hoffentlich nicht! Das war seine letzte große Hoffnung. Natürlich wusste er, dass es sich nicht vermeiden lassen würde Mia zu treffen, aber diesen Gedanke schob er in die hinterste Ecke seines Gehirns. Die letzte Stunde Bio bekam er gar nicht mehr richtig mit. Die ganze Zeit dachte er über das Mittagessen nach. Er merkte gar nicht wie die letzten 5 Minuten verstrichen. Da klingelte es auch schon zum Schulschluss. Jaco schnappte seine Schultasche und stürmte hinaus. Heute holte ihn sein Vater mit dem Auto ab. Sie wollten gleich ins Restaurant fahren, wo sie Jolina treffen würden. Diesmal nicht in einen Italiener, sondern in ein piekfeines Restaurant in der Stadt. "Warum müssen wir sie unbedingt da treffen?", maulte Jaco. "Ich habe es dir schon erklärt, sie darf das Restaurant aussuchen! Ich muss mich konzentrieren. Ich hasse Auto fahren in der Stadt", antwortete Jaco's Vater. Schweigend führen sie weiter durch die Stadt, bis Papa auf einmal sagte: "Da ist es!" Er deutete direkt auf ein weißes, prunkvolles Haus. Das Schild verriet deutlich das es sich um ein feines Restaurant handelte. Darauf stand in reich verzierter Schrift:
Perle der Stadt
"Komm, lass uns rein gehen", sagte Papa. Schnell riss Jaco seinen Blick vom Schild los. Unschlüssig blieben beide vor dem Eingang stehen, doch dann traten sie hindurch und waren im Restaurant.

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