Truyen2U.Net quay lại rồi đây! Các bạn truy cập Truyen2U.Com. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền mới này nhé! Mãi yêu... ♥

Kapitel 48

„Könnten Sie mir vielleicht erklären, was das alles zu bedeuten hat? Was hat dieser Idiot Mackensen mit all dem zu schaffen?“

„Oh, er ist kein Idiot“, erwiderte Nolting bitter während sie den Korridor entlang auf Mackensens Büro zueilten, ein halbes Dutzend Agenten hinter ihnen. „Ganz und gar nicht. Er hat seine Ohren an jeder Wand und seine fetten Finger in jedem Geschäft. Ich bin wahrscheinlich nicht der einzige, den er unter Kontrolle hat.“

„Unter Kontrolle? Sie meinen, er hat Sie erpresst?“

Nolting nickte. „Und tut es immer noch.“

„Mussten Sie ihm Geld zahlen?“

„Geld? Ha, nein. Mackensen wollte weit wertvollere Dinge.“

„Was denn?“

„Informationen. Gehorsam. Ich habe auf sein Geheiß schon 27 Männer ins Gefängnis gebracht, von deren Unschuld ich überzeugt war. Und 1356 gar nicht erst angeklagt, die so schuldig waren wie die Sünde selbst, aber gut gefüllte Brieftaschen hatten.“

Schomans Kinnlade klappte herunter. „Das ist hochgradig kriminell! Ich könnte Sie...“

„Nein, könnten Sie nicht“, unterbrach Nolting ihn. „Sie brauchen mich, um Mackensen zu erledigen.“

„Ihn erledigen? Und warum sollte ich das für sie tun?“

„Sie tun dies nicht für mich. Wenn wir sein Büro wieder verlassen, gehört Ihnen die Mappe mit der Aufschrift ‚Schoman’“

Der Geheimdienstchef blieb wie angewurzelt stehen.

„Sie haben mich ausspioniert?“

Nolting drehte sich unwillig um. „Ich und andere. Ich weiß ja nicht, warum Sie das so schockiert, immerhin ist Spionage Ihr Beruf. Kommen Sie weiter! Wir müssen dort sein, bevor er abhaut und Schmidt und Braun in seine fetten Finger bekommt!“

„Wie, hat er Sie etwa entführen lassen?“

„Haben Sie das immer noch nicht begriffen? Ich habe immer gedacht, er will nur reich werden, damit er sich bis an sein Lebensende genug Feigen kaufen kann. Aber seine Ambitionen scheinen etwas höher zu liegen.“

„Weltherrschaft?“

„Das ist ein sehr dramatisches Wort. Aber er wird nicht zögern, sich ein möglichst großes Stück von der Welt abzuschneiden, wenn es ihm gelingt. Und falls er die Staats-AG in seine Hände bekommt... Sie wissen wie populär Schmidt und Braun auf der ganzen Welt sind. Wenn er sie kontrolliert könnte er praktisch alles anstellen.“

Sie waren vor Mackenens Büro angekommen. Ihre Eskorte aus Agenten bezog Aufstellung vor der Tür und zückten ihre Maschinenpistolen.

„Also“, flüsterte Schoman, „seid so leise wie möglich. Wir wollen nicht auffallen und ihn auf gar keinen Fall vorwarnen.“

Die Agenten nickten.

„Drei- zwei- eins- NULL!“

Die Agenten stürmten vor und warfen sich gegen die Tür – die sich ohne Widerstand öffnete. Die Geheimagenten purzelten ins Innere des Raums und blieben auf einem Haufen liegen. Kopfschüttelnd stieg Nolting über das Gewühl aus schwarzen Anzügen.

„Sie haben eine sehr seltsame Vorstellung von 'leise', meine Herren.“

Der Staatsanwalt sah sich im Zimmer um.

Computer, Stuhl, Tisch, Dose mit Feigen – alles war an seinem üblichen Platz und sah ganz normal aus. Mit zwei Ausnahmen: Mackensen saß nicht im Stuhl und der Fernseher mit dem Einschussloch rauchte noch immer.

*~*~*~*~*~*

Ein Rauschen, etwas krachte und der Hubschrauber machte eine halbe Drehung nach rechts. Und noch eine. Und eine ganze. Und wurde schneller.

„W-was z-zum Teufel ist d-das?“ brachte einer der Entführer über die Lippen, während er sich krampfhaft an der Armlehne des Sitzes festzuhalten versuchte. Der Hubschrauber war außer Kontrolle geraten und drehte sich immer schneller um die eigene Achse.

Schmidt beugte sich über das nutzlos gewordenen Armaturenbrett und sah hinaus.

„Ein Düsenjäger hat uns den Heckrotor abgeschossen! Wir müssen schnellstens hier raus, in 2 Minuten ist das hier wie in einem Mixer auf Höchstgeschwindigkeit.“

„E-erst in z-zwei Minuten?“ Dem Entführer klapperten schon fast die Zähne vor Angst. „Himmel noch mal, wer kommt denn auf so eine verrückte Idee? Wir sind ganz friedlich mit unserer Entführung beschäftigt und stören niemanden, und dann wird plötzlich auf uns geschossen?!“

In diesem Moment knisterte das Funkgerät und die befehlsgewohnte Stimme einer älteren Dame drang aus den Lautsprechern. „Hier spricht Frau Oppermann. Ergeben Sie sich und lassen Sie die Herren Schmidt und Braun frei oder ich sehe mich gezwungen gewaltsame Maßnahmen zu ergreifen.“

„Als was bezeichnet diese Irre denn eine Maschinengewehrsalve?“ brüllte der Anführer. „Als freundliche Begrüßung?“

Er versuchte nach dem Funkgerät zu greifen, aber der Hubschrauber machte einen weiteren Salto und er wurde nach hinten geschleudert.

„Ich wiederhole“, erklang Frau Oppermans Stimme erneut, „ergeben sie sich.“

„Wir würden ja gern“, brüllte der Anführer, als ob sie ihn hören könnte, „aber unser verdammter Hubschrauber stürzt ab!“

„Bravo!“ Schmidt klatschte in die Hände. „Gute Angriffsstrategie, Frau Oppermann!“

„N-nur“ meinte Braun, dessen Gesicht grün angelaufen war, „dass wir bei dem Angriff möglicherweise mit draufgehen.“

„Zugegeben, das ist ein leichter Nachteil.“

Braun klammerte sich am Arm seines Freundes fest. „Haben wir F-Fallschirme an B-Bord, Schmidt?“

„Stimmt! Genug für uns alle“, meinte der Dauerstudent munter. „Kommt, ich streife sie Euch allen über.“

„D-dir scheint d-dies ja nicht v-viel auszumachen.“

Schmidt zuckte mit den Achseln. „Ach weißt du, ich habe 26 Flaschen von meinem besten Fusel intus, und glücklicherweise funktioniert dessen Schwindel in die genau entgegensetzte Richtung zur Drehung des Hubschraubers. Ich habe mich noch nie so gut ausbalanciert gefühlt.“

„D-das freut mich f-für dich.“

„Achtung, ich öffne jetzt die Tür.“

Luft schlug den Hubschrauberinsassen wie ein Hammer ins Gesicht. Das Geräusch der Rotorblätter steigerte sich allmählich zu einem immer höheren Jaulen.

Schmidt schnappte sich die Fallschirme und streifte Braun und jedem der Entführer einen über. Dann trat er an die offene Tür und beugte die Knie zum Sprung. Hunderte Meter unter ihm drehte sich die Landschaft mit rasender Geschwindigkeit. „Achtung, fertig und.... Los!

*~*~*~*~*~*

Alois Huber der Holzfäller und drei seiner Freunde vom nächsten Bauernhof

„Wo ist nun dieser Riesenbaum, den du allein nicht flachgelegt kriegst?“, fragte einer der Männer.

Huber deutete voraus. Dort spickten schon die ersten Äste um die Kurve. „Gleich hier, hinter dieser Biegung. Es sind nur noch ein paar Schri-“

Etwas sauste so dicht über Hubers Kopf hinweg, dass es seinen Alpenhut halbierte. Ein Geräusch erklang, auf dessen nähere Beschreibung mit Rücksicht auf die Trommelfelle der Leser verzichtet wird.

Dann war es recht lange still auf dem grasbewachsenen Abhang.

„Nun... Äh....“

Huber räusperte sich.

„Ich glaube, das war’s, Jungs. Wir können wieder heimgehen.“

Die 4 Männer wichen ganz langsam zurück. Als sie um die Kurve gekommen waren drehten sie sich um und fingen an zu rennen.

Und nichts blieb zurück außer einer halbierten Eiche und einem leicht im Wind zitternden, halb im Boden steckenden Hubschrauberrotor.

---------------------------------------------------------------

Hi!

Ich hoffe das neueste Kapitel hat euch wieder gefallen! Wir nähern uns dem Höhepunkt der Staats-AG und dem Höhepunkt folgt dann bald das Ende.  Deswegen möchte ich diese Gelegenheit nutzen um allen zu danken, die mich bisher bei diesem Buch mit ihren Votes und Kommentaren unterstützt haben.

Auch wollte ich eure Meinung wissen - ich habe eine neue Idee für ein Buch, wieder total verrückt, wieder (hoffentlich) lustig. Hat euch der schräge Humor in der Staats-AG gefallen, und würdet ihr gerne mehr solche Bücher lesen??

LG

Robert 

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen2U.Com