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Heilung statt Suizidgedanken wählen
Eines der wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist, dass ich eine Wahl hatte – nämlich, wie lange ich über Suizid nachdenken wollte.
Als ich sehr suizidal war, dachte ich den ganzen Tag darüber nach. Ich lebte in gequälten Gefühlen und stellte mir ständig den Tod vor.
Aber nach vielen Jahren des Leidens erkannte ich etwas Entscheidendes:
Über Suizid nachzudenken heilt nichts.
Es löst den Schmerz nicht – es hält dich nur darin gefangen.
Diese Erkenntnis erlaubte mir, meine Perspektive zu verändern.
Ich entdeckte, dass ich selbst bestimmen konnte, wie lange ich mich mit diesen Gedanken beschäftigte.
Weil Suizidgedanken meinen Schmerz nie geheilt haben, reduzierte ich die Zeit immer weiter – von Tagen auf Minuten – bis ich sie schließlich nur noch eine Minute zuließ.
Heute lasse ich solche Gedanken gar nicht mehr zu – weil sie nicht heilen.
Und was ich wirklich wollte, war Heilung.
Jede kleine Handlung in Richtung Heilung war eine Verwandlung:
Wenn ich fünf Minuten im Internet verbrachte, um eine neue Bewältigungsstrategie zu lernen – war das der Beginn meiner Heilungsverwandlung.
Wenn ich zehn Minuten damit verbrachte, positiv zu denken, um meine Emotionen zu beruhigen – war das der Beginn meiner Heilungsverwandlung.
Mit der Zeit, weil ich mich für ein Leben der Heilung entschied, war ich nicht mehr suizidal.
Ein Leben der Heilung führen
Du willst Schmerz heilen – also lebe ein Leben der Heilung.
Lerne eine Fähigkeit. Übe sie. Dann lerne eine neue.
Mit der Zeit wirst du ein Set an Werkzeugen aufbauen – ein Heilungsrepertoire – das dir hilft, Schmerz in Wachstum zu verwandeln.
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